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Aus Ataribox wird Atari VCS

Die Marke Atari ist nicht tot zu kriegen, auch wenn sie mittlerweile schon unzählige Male ihren Besitzer gewechselt hat. So geisterten bereits letztes Jahr Konzeptfotos einer Konsole namens „Ataribox“ im Netz umher, die zumindest optisch stark an den 8Bit-Dinosaurier Atari VCS 2600 erinnerte. Im Rahmen der Game Developers Conference, die zur Zeit in San Francsico stattfindet, gab es nun ein neues Lebenszeichen der kleinen Spielmaschine, die mittlerweile auf den Namen „Atari VCS“ hört.

Alle, die jetzt am liebsten losrennen möchten, um ihre staubigen Atari-Module aus dem Keller zu holen, muß ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Das Atari VCS wird keinen Modulschacht besitzen, um die alten Cartridges abspielen zu können (im Gegensatz zum angekündigten Retron 77). Vielmehr handelt es sich, ganz wie bei Nintendos NES- bzw. ich SNES Classic Mini, um eine Emulator-Maschine, die eine Reihe von vorinstallierten Spielen an Bord haben wird. Die bisher gezeigten Controller erinnern einerseits an den guten alten Atari Joystick, sowie an das aktuelle Pad der Xbox One.

Gerade das zuletzt genannte Eingabegerät lässt den Schluss zu, dass nach der Veröffentlichung der Konsole auch Indie Games und klassische Spiele für andere Plattformen heruntergeladen werden können. Auch Gerüchte über angebliche Multimedia-Fähigkeiten der Konsole machen bereits die Runde. Was an diesen Gerüchten dran ist und ob die Welt wirklich ein weiteres Gerät braucht, das alte Spiele emulieren und Videos streamen kann, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wann ihr das gute Stück vorbestellen dürft und was es schlussendlich kosten wird, erfahrt ihr auf ataribox.com

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