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Rampage im Kino

An mittelprächtigen Videospielverfilmungen mangelt es wirklich nicht. Ich denke hier an filmische Desaster wie Resident Evil, Doom oder zuletzt Pixels, mit dem Trash-König Adam Sandler in der Hauptrolle. Zusammen mit ein paar Kumpels (und diversen alkoholischen Getränken) können aber gerade diese B-Movie-Perlen ihren ganz eigenen Charme entwickeln.

Genau in diese Kategorie scheint auch die für 2018 angekündigte Verfilmung des Arcade-Klassikers Rampage zu fallen. Aber zuerst ein paar Worte zur Vorlage: Die Monster-Klopperei erschien bereits 1986 in der Spielhalle. Das Ziel des Spiels bestand im Grunde darin, mit einem von drei mutierten Ungetümen schnellstmöglich eine Stadt in Schutt und Asche zu legen. Damit das Ganze nicht zu eintönig wird, versuchen Polizisten in Hubschraubern und Panzern die Monster mit aller Macht daran zu hindern, ihr zerstörerisches Werk allzu schnell zu vollenden.

Aus dieser Vorlage lässt sich kein abendfüllender Spielfilm machen, sagt ihr? Naja, Regisseur Brad Peyton (Cats & Dogs, San Andreas) war da wohl anderer Meinung. Mit Dwayne „The Rock“ Johnson wurde auch ein halbwegs charismatischer Hauptdarsteller gefunden, der dem CGI-Spektakel ein wenig Leben einhauchen könnte. Johnson spielt einen Primatenforscher, dessen Lieblings-Gorilla nach dem Kontakt mit einem außerirdischen Artefakt, na sagen wir mal, ein wenig aus der Form gerät. Dann tauchen auch noch ein riesiger Wolf und ein Krokodil auf. Den Rest kann man sich denken.

In Gesellschaft der bereits angesprochenen Kumpels könnte diese Mischung aus Godzilla und King Kong aber ganz spaßig werden. Einen Oscar wird´s für Rampage aber sicherlich nicht geben.

 

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