Allgemein Beatém Up News-Artikel

Geralt von Riva in Soul Calibur VI

Bandai Namco und CD Project Red (die Entwickler der Witcher-Spielereihe) gaben letzte Woche bekannt, dass Geralt von Riva im sechsten Teil der Prügelreihe Soul Calibur als spielbarer Charakter erscheinen wird. Alle Fans des weißhaarigen Hexers dürften besonders gespannt sein, wie das aus der Witcher-Trilogie bekannte Kampfsystem, bestehend aus Schwertern und diversen Magie-Attacken, in das Beatém Up-Universum der Japaner integriert wurde.

Die waffenbasierte Prügelserie hat ihren Ursprung in der Spielhalle bzw. auf der PlayStation 1. Bereits der Erstling von 1995 (Soul Blade) beeindruckte mit seiner spektakulären Optik und den ausgefallenen Charakteren. Ich denke hier vor allem an Voldo, der mir mit seinem schrägen Leder-Outfit und den seltsamen Verrenkungen besonders in Erinnerung geblieben ist. Die späteren Episoden, vor allem die Umsetzung für Segas Dreamcast, brachten zwar keine großen Innovationen im Spielsystem hervor, überzeugten aber mit einer flüssigen Steuerung und einer grafischen Opulenz, die von Teil zu Teil gesteigert werden konnte. Beatém Up-Profis rümpfen bei Soul Calibur dafür seit jeher die Nase, da die Special Moves als zu einsteigerfreundlich empfunden werden und die Steuerung zu keiner Zeit die Komplexität eines Street Fighter V erreicht. Ich schätze die Serie allerdings genau aus diesem Grund und für eine schnelle „Prügelrunde“ mit ein paar Kumpels, war Soul Calibur schon immer perfekt geeignet.

Das der geheimnisvolle Geralt einen Gastauftritt im sechsten Teil der Serie bekommt, dürfte den einen oder anderen zwar überraschen, wirklich ungewöhnlich ist das aber keinesfalls, denn bereits in den Vorgängern hatten bekannte Charaktere aus anderen Universen Gastauftritte. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an Link oder Darth Vader. Warten wir also ab, ob Bandai Namco mit seinem Reboot der Prügelserie an den alten Glanz der Reihe anknüpfen kann. Soul Calibur VI erscheint dieses Jahr für PS4, Xbox One und PC via Steam.

Das könnte Sie auch interessieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.