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High Score Girl

Das Anime-Universum ist vielfältig und so ziemlich jedes Thema, angefangen beim herzzerreißenden Drama, bis zum absoluten Klamauk wird ausführlich behandelt. Während der Weihnachtsfeiertage entdeckte ich beim Zappen auf Netflix allerdings eine Serie namens „High Score Girl“, in der alte Videospiele eine gewichtige Rolle spielen.

High Score Girl ist die Verfilmung der gleichnamigen japanischen Mangaserie, die von Rensuke Oshikiri geschrieben und illustriert wurde. Die Serie spielt in den 90er-Jahren und handelt von einem jungen Arcade-Gamer namens Haruo Yaguchi, der sich mit seiner ebenfalls videospieleverrückten Schulkameradin Akira Ono anfreundet. Er selbst ist eher unbeliebt und miserabel in der Schule, während Akira aus reichem Hause kommt und das Gegenteil von ihm verkörpert. Aus unterschiedlichen Beweggründen flüchtet sich das ungleiche Duo in die Welt der Videospiele und ist dabei so gut, das sie fast jeden Gegenspieler besiegen. Gerade aber Akira ist am Joystick so geschickt, dass sie schnell die obersten Ränge der Highscores erklimmt.

Die vor Klischees nur so triefende Teenager-Lovestory war mir ehrlichgesagt eine Nummer zu schmalzig. Umso interessanter fand ich allerdings die nostalgischen Facts zu den alten Games und Konsolen. So schwärmt Rensuke beispielsweise für seine PC Engine oder später auch seinen Sega Saturn, was einem alten Retro Gamer wie mir natürlich das Herz aufgehen lässt. Auch seine Vorliebe für Prügelspiele, und hier insbesondere die Street-Fighter-Reihe, finde ich äußerst sympathisch. Wer einen Netflix-Account besitzt und keinen Bock auf Schnee und Kälte hat, sollte High Score Girl also dringend eine Chance geben.

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